Wolf und die Welt

Diverse Belanglosigkeiten

Le Meridien - Farewell party

Die letzte Nacht in Japan verbrachten wieder alle Stipendiaten und Stipendiatinnen zusammen im Hotel, diesmal dem Le Meridien Pacific in Shinagawa. Für mich - und Sebi - insofern praktisch, da wir nur eine Bahnstation fahren mussten. Das Hotel blieb auch dieses Mal nicht hinter den hohen Erwartungen zurück die wir inzwischen an JSPS hatten. Doch etwas melancholisch sah ich von meinem Zimmer aus den vorerst letzten Sonnenuntergang in Tokyo.

LeMeridien_room LeMeridien_pool Last_Sunset

Für den Pool und den japanischen Garten hatten wir allerdings keine Zeit - erst gab es die unvermeidlichen Begrüßungs- und Dankesreden der verantwortlichen Organisationen, dann die sehr guten Talks der stellvertretenden JSPS fellows, und abends Musikprogramm und Buffet mit einigen Gastfamilien.

Irgendwie gibt es Probleme mit den integrierten Video-Links, daher hier ein kurzer Eindruck des Konzertes mit traditionellen Instrumenten von Musikhochschülerinnen der Uni Tokyo.

Im Anschluss an die Party machten wir natürlich unsere eigene Party weiter - zu sehr hat man die anderen JSPS fellows mittlerweile kennen und schätzen gelernt. Ausserdem wollte man dem Jetlag ein wenig vorweggreifen. Letzten Endes kam ich gegen vier Uhr morgens ins Bett. Kein Problem, der Bus zum Flughafen fuhr ja auch erst um sieben. Dachte ich. Bis dann um zwei vor Sieben das Telefon klingelte. Sandra die Gute hatte messerscharf aus meiner Abwesenheit am Frühstück mein Verschlafen geschlossen und einen Anruf veranlasst. Um fünf nach Sieben war ich dann tatsächlich dabei den Bus zu besteigen, und runde 1 1/2 Stunden später waren wir in Narita am Flughafen. Mit ANA (All Nippon Airways) ging es dann nach über zwei erlebnisreichen Monaten zurück nach Deutschland.

ANA

So desu ne.

August 23, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Hotel, Japan, Leute | | 1 Kommentar

maledivische Botschaft und Verkehrs-Bademeister

Malediven

Da sag noch einer die kleinen Länder hätten keine würdigen Vertretungen!

Immerhin, die Gegend hat eine gewisse Reputation: zwischen Tokyo Tower und Roppongi, das ist eine gute Adresse!

Ob die Tokyoter Polizei sich allerdings von dem Inselstaat hat inspirieren lassen für diesen Bademeisterposten gleich davor bleibt ihr Geheimnis:

Polizei-Bademeister

August 19, 2007 Verfasst von Wolf | Eigenheiten, Gebäude, Gegend, Japan, Leute | | Keine Kommentare

Ghibli-Museum

Also gut, alle die mit Anime-Filmen wie Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland, Das wandelnde Schloss, Nausicaä, Mein Nachbar Totoro, Die letzten Glühwürmchen und anderen nichts anfangen können, dürfen diesen Blog-Eintrag getrost überlesen. Andere sind unter Umständen schon bei der Überschrift neidisch geworden. Heute habe ich nämlich zusammen mit meinen Laborkollegen Ryota, Terufumi, Akihiro und Masashi das Ghibli-Museum in Mitaka, Tokyo besucht!

Auf dem Weg dorthin habe ich mal wieder ein Beispiel für effizientes Wohnen gesehen:

haus

Klar, solche Häuser gibt es überall - aber nicht so häufig wie hier!

Nunja, kaum angekommen wurden wir direkt von einem grossen Totoro nach unseren reservierten Eintrittskarten gefragt bevor wir reingelassen wurden. Im Gegenzug erhileten wir dann unsere “richtigen” Eintrittskarten, kleine pappgerahmte ausgediente Filmstreifen aus Ghibli-Movies, meiner zeigt Prinzessin Nausicaä.

Totoro Ghibli-Museum Ghibli-Museum2

Innen war fotografieren verboten, also müsst ihr mit meinen Beschreibungen vorlieb nehmen. Es gibt eine grosse dreistöckige Eingangshalle mit Nausicaä-Propeller an der Decken-Glaskuppel, einer kleinen Brücke, einer kleinen Wendeltreppe und einem Fahrstuhl. Davon abgehend sind kleinere Räume mit verschiedenen Ausstellungen. In einer wurde z.B. das Animefilm-Prinzip erklärt (sehr süß in 2D und 3D gemacht, mit kleinen Totoros und einem rennenden Catbus!), kleine Endlos-Animes gezeigt… In anderen Räumen waren Filmskizzen an der Wand zu sehen, Miyazakis Zeichentisch war aufgebaut, dutzende von Büchern waren zu sehen, mit denen sich die Zeichner Anregung für bestimmte Szenarien suchen (Toskana, Schottland, Brücken in Frankreich, Rosen, romantische Architektur…), mehrfach standen Einweckgläser mit abgenutzten Stiften herum, welche alle bei den Filmen zum Einsatz gekommen waren, und einige Storybooks standen zur Einsicht bereit.

Erwähnenswert ist auch der Riesen-Plüsch-Catbus, den leider nur Kinder bekraxeln durften. Der ursprüngliche Plan von Akihiro und mir, uns als nichts-verstehende Ausländer (Deutscher und Chinese) auszugeben wurde leider verhindert - dazu waren die Piktogramme auf den Schildern zu eindeutig, ausserdem achteten drei Mitarbeiterinnen peinlich darauf, das kein Kind zu lange rumspielte. Immerhin, als eine unsere traurigen Gesichter sah gab sie uns einen Plüsch-”soot gremlin” in die Hand mit dem man auf der Spielwiese rumwerfen konnte.

Eine der Hauptattraktionen war sicherlich das Saturn-Theater, in dem 15minütige exclusive Kurzfilme zu sehen sind. Heute gab es “Wasserspinne Monmon“, eine (aus biologischer Warte) überraschend exakte Wiedergabe des Lebens einer Wasserspinne die sich in eine Wasserläuferin verliebt (natürlich ist die Dramaturgie nicht biologisch exakt, aber vergleicht man diesen Film mit Disneyfilmen in denen Insekten oft nicht mal sechs Beine haben, so war das hier fast ein Heinz Sielmann-Film!). Mich zumindest hat die exakte Wiedergabe der verschiedenen Wasserbewohner fasziniert.

Oben auf dem Dach stand dieser Kollege, ein Robotersoldat aus “Schloss im Himmel”. Wir gesellten uns mal dazu. Natürlich darf eine Hinweistafel im Japan-Stil nicht fehlen…

Robot soldier Hinweistafel

Die Tafel erinnerte mich an das Hinweisschild vor einem Club, welches ein JSPS-fellow entdeckt hatte: “Please don’t sit  around the stairs. It’s not good for other people.” Always consider the others!

Im Anschluss an den Museumsbesuch hatten wir noch ein kräftiges Ramen nahe Kichijōji, dann ging es zurück ins Labor!

August 8, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Japan | | 2 Kommentare

Schlaftaktiken

Wo wir schon bei dem Thema Klimaanlage sind: Wir bonzigen JSPSler haben natürlich Zimmer mit Klimaanlage inclusive und müssen nicht auf Stromverbrauch/Kosten Rücksicht nehmen (obwohl es natürlich sinnvoll wäre, aber das ist ein anderes Thema. Siehe auch die Rubrik “Wohnen” im Umwelt-Wiki, welches von einem Freund mitgegründet wurde).
Sandra hat zumindest folgende gut funktionierende Taktik entwickelt: Kurz vor dem Schlafengehen wird das Zimmer nochmal maximal (18°C) abgekühlt um das Einschlafen zu erleichtern, und wenn es dann graduell wieder wärmer wird schläft man schon tief und fest. Einziger Nachteil: Beim Einschlafen sieht man als Bodengast im Schlafsack-Inlet aus wie ein Eskimo:

sandra

August 6, 2007 Verfasst von Wolf | Eigenheiten, Gebäude, Japan, Leute | | Keine Kommentare

Urlaub - Tag 8 - Nikko/Chuzenji-ko

Die letzte Station unseres Urlaubes sollte nochmal ein Wandergebiet sein, diesmal allerdings rund 900 m höher in den japanischen Alpen, was wir klimatechnisch sehr begrüssten. Das rund zweieinhalb Stunden nördlich von Tokyo gelegene Nikko ist auch tempeltechnisch sehr sehenswert, diesbezüglich hatten wir aber vorerst genug. Wen es interessiert, in Nikko ist unter anderem das Original der drei Affen (nichts Böses sehen, hören, sagen) zu finden. Für uns blieb von Nikko erstmal nur der Eindruck der Touri-Information und dieser Brücke hier:

Brücke

Der Sage nach wollte ein Mönch hier den Fluss überqueren, und ein Gott hat ihm dann freundlicherweise zwei Schlangen über den Fluss gespannt - bischen exaltiert, wenn ihr mich fragt.

Von Nikko aus ging es direkt für eine Stunde weiter mit dem Bus zum 400 m höhergelegenen See Chuzenji, genauer zum Campingplatz an seinem Ufer. Schöner See, schöne Landschaft, einige Kanus, Segler und Motorboote und - keiner badet! Verboten! (manchmal, ja manchmal…)

Chuzenji-ko

Wieder war es bereits zu spät noch was Großes zu reissen, also sahen wir uns nach Zeltaufbau in Ruhe das Örtchen Chuzenji an samt seines Naturmuseums, hatten unser Urlaubs-End-Dinner im japanischen steinernen Schweinchen (kleiner Insider), und ich machte noch ein Foto für ein weiteres Bilderrätsel (mal wieder leicht)! Was sieht man (1) da oben am Rand des Gebäudes stehen, und (2) was erwartet einen in dem schnuggeligen kleinen Häuschen?

Schwein ChuzenjiKatakana

August 3, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Japan, Reise | | Keine Kommentare

Urlaub - Tag 5+6 - Nara

Nara, auch so eine Stadt der “must see in Japan”-Kategorie. Wir kamen erst gegen Nachmittag in Nara an, sperrten unsere Rucksäcke im Bahnhof weg und gingen Richtung Tempelanlagen. Und diesbezüglich hat Nara einiges zu bieten: Diesmal den WIRKLICH größten Bronze-Buddha (mit 16,2 m etwa 5 m höher als der in Kamakura), standesgemäß im grössten reinen Holzgebäude, dem Todai-ji Tempel aus dem 8. Jhdt. Natürlich ist dieser (wie fast jeder in Japan) mehrfach abgebrannt, wiederaufgebaut, usw… Daher ist der jetzige Tempel zwar immer noch der größte reine Holzbau, aber nicht der größte der jemals hier stand. Zum Unesco-Weltkulturerbe hat es zumindest gereicht.

Im zweiten Bild sieht man das Eingangstor zum Tempelbereich samt zugehöriger Hirsche, die mir hier noch dreister vorkamen als die auf Miyajima. Das dritte Bild zeigt Sandra vor der Tempelglocke, ebenfalls nicht unterdimensioniert.

Todai-jiTodai-ji-TorNara_Glocke

Natürlich hat Nara nicht nur Tempel sondern auch eine sehr schöne Schreinanlage (Kasuga-Taisha), die mit ihren diversen Nebenschreinen sehr weitläufig im Nara-Park verteilt liegt. In manchen der Schreine werden Kami (Götter) verehrt, deren Name und Funktion schon gar keiner mehr kennt… Ein Teil des Weges ist von zahlreichen Steinlaternen gesäumt, und um euch einen Eindruck der Stimmung dieses Weges in der Abenddämmerung zu vermitteln:

Nunja, wir hatten immer noch nicht das Problem der Übernachtung gelöst, und waren damit ganz auf der Wellenlänge dieses Cafes hier:

Slow-Cafe

Mir war nicht ganz klar worauf sich das “slow” bezieht, aber ich hoffe mal nicht auf den Service!

Der nächste Campingplatz war eineinhalb Stunden mit dem Zug entfernt (und die letzte Bahn schon weg) und die Jugendherberge ausserhalb und teuer. Aber wir hatten noch die Adresse von Mayumi, die ich über den Hospitalityclub gefunden hatte (Zeit für etwas Schleichwerbung, der HC ist wirklich ‘ne feine Sache!). Mayumi betreibt ein kleines Cafe und hat schon diverse Traveller bei sich gehabt. Unangemeldet schauten wir vorbei und fanden uns fünf Minuten später an einem Tisch mit zwei Ungarn und zwei Japanerinnen wieder, wo uns ein hervorragendes Abendessen serviert wurde. Beiläufig fragte uns Mayumi ob wir bei ihr übernachten, und somit war dieses Problem auch gelöst.

Mayumi

Wir verbrachten noch einen entspannten Abend bei ihr im Cafe, und da es keine Dusche gab, hatten Sandra und ich noch unser erstes Sento-Erlebnis in Japan. Diese öffentlichen Badehäuser verschwinden leider zunehmend aus dem Alltag da mehr und mehr Leute zu Hause baden. Ich finde es eigentlich eine nette Idee, abends noch beim heißen Bad mit dem Nachbarn ein Schwätzchen zu halten. Apropos Bad, auch hier hält Japan wieder einen Eigenheit bereit: elektrische Stimulationsbäder! Ein separater Beckenbereich, durch den Strom geleitet wird. Erst spürt man nur ein leichtes Kribbeln, doch wenn man mit dem M. gluteus maximus ins Wasser kommt hört der Spass auf. Bei mir auf der Herrenseite nutzte es keiner, Sandra meinte ihre Frauen drängten sie förmlich dazu es auzuprobieren, da es toll gegen Schulterverspannungen sei. Ihr blieb fast das Herz stehen.

Am nächsten Tag ging es dann zeitig zum Bahnhof, da wir auf der Halbinsel Izu-Hanto wandern wollten!

August 3, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Japan, Leute, Reise | | 1 Kommentar

Urlaub - Tag 3+4+5 - Kyoto

In Kyoto übernachteten wir bei dem diesbezüglich schon schwer in Beschlag genommenen Christoph, und als wir Montag abends in seinem Haus (ja richtig, Haus!) in Norden von Kyoto ankamen wussten wir auch wieso. Eigentlich lustig: Da Christoph als Geisteswissenschaftler ein eher untypischer JSPSler ist, dachte sein Gastinstitut wohl er sei bereits “sensei”, also Lehrer, und habe somit Anspruch auf eine etwas gediegenere Unterkunft. Oder er hatte einfach Glück. Zumindest bewohnt er für ein Drittel meiner Tokyo-Miete ein Stockwerk mit Schlafzimmer (zwei Betten), Wohnzimmer, Wohnküche, und Bad, und ist somit die perfekte Kyoto-Unterkunft für arme Mit-JSPSler.

Was macht man in Kyoto? Richtig, Tempel anschauen. Christoph empfahl uns eine sehenswerte Auswahl (und es gibt genug Auswahl: etwa 1600 Tempel und rund 400 Schreine), und so sahen wir (unter anderem, ich will euch nicht langweilen) neben dem Gold-Pavillon Kinkaku-ji den großartigen Ryoan-ji mit einem der ersten Zen-Gärten. Unnötig zu erwähnen, das beide Tempel zum Weltkulturerbe gehören.

Abends trafen wir uns wieder mit Christoph sowie zwei weiteren deutschen JSPSlern aus Kyoto, Sebi (mein Sokendai-Zimmergenosse) und Carl. Wir hatten ne Menge Spass, gutes Essen, viele gute Cocktails für 300 Yen/Stück, trafen Camille und ihren Freund (mal wieder), und liessen den Abend lustig mit Bierchen am Ufer des Kamogawa (= Kyotos Stadtfluss) ausklingen.

Christoph-TempelChristoph-Tempel2Christoph-Tempel3 Bremen

Dementsprechend spät kamen wir am nächsten Morgen aus dem Bett, und nach Besichtigung des wirklich sehenwerten Lieblingstempels von Christoph (und einem Zweitfrühstück in der Bäckerei “Bremen”) ging es für uns weiter ins nicht weit entfernte Nara.

August 1, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Japan, Leute, Reise | | Keine Kommentare

Urlaub - Tag 1 - Hiroshima

Mit unserem JR Railway Pass ging es am Samstag morgen um fünf (21.7.) los. Sandra und ich nahmen einen schicken Shinkansen (Hikari), der uns mit einmal umsteigen in Okayama in etwa 5 Stunden ins 900 Strecken-km entfernte Hiroshima brachte. Fotos werden nachgeliefert, da ich meinen vollen Memorystick bei Christoph in Kyoto auf dem Laptop zwischengelagert habe.

Was soll man zu Hiroshima sagen? Wir gingen zum Hypozentrum der Bombenexplosion (War mir nicht bewusst: um die Effektivität der Bombe zu verstärken wurde sie in etwa 600 m Höhe über der Stadt gezündet) und bekamen ziemlich beklemmende Eindrücke des Angriffs im Museum mit. Viele multimedial aufgearbeitete Einzelschicksale nehmen den Opfern die Anonymität einer Massenvernichtungswaffe. Zeitdokumente zur Atombombe (Entwicklung, Kosten, politische Entscheidungen, Abwurfsort, Abwurfs-LAND!, Stand des Krieges) lassen das Hauptargument (baldige Beendigung des Pazifik-Krieges) etwas dünn aussehen. Nach der Druckwelle (erst Über- dann Unterdruck) kam die Hitzewelle, dann die Strahlung. Die unmittelbare Opferzahl lässt sich nur auf +/- 10.000 genau angeben, die Spätfolgen bei den Überlebenden und deren Kindern halten immer noch an.

Nichtsdestotrotz - die Militärführung war selbst nach Nagasaki nicht zu einer Kapitulation bereit. Der Tenno entschied dies wohl eigenmächtig gegen seine Berater.

Seit Kriegsende schreibt der amtierende Bürgermeister von Hiroshima anlässlich jedes Atomtests eine Protestnote an das entsprechende Land, ich meine es sind inzwischen rund 600. Heute präsentiert sich Hiroshima als lebendige lebenslustige Stadt (die zehntgrößte Japans), die nicht nur auf den Bombenabwurf reduziert werden möchte (auch wenn ich es hier tue).

http://de.wikipedia.org/wiki/Hiroshima

Juli 31, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Japan, Reise | | Keine Kommentare

Yokohama

Yokohama ist immerhin nach Tokyo Japans zweitgrößte Stadt mit 3,5 Mio. Einwohnern; nichtsdestotrotz bin ich von meiner Wohnung schneller am Hauptbahnhof von Yokohama als in der Uni.

Sandra war zum Shoppen mit Michiyo verabredet und ich habe mich eingeklinkt - mit Option aufs ausklinken in manchen Geschäften. Letzten Endes war es aber doch ganz lustig, ein Stichwort genügte und Michiyo und ihre Freundin - beide stilecht im Kimono - brachten uns zum entsprechenden Geschäft. So auch unter anderem zum Einkauf des unabdingbaren Handtüchleins für Sandra:

handtuch

Im Anschlus an zwei Stunden Einkaufbummel schafften wir es noch, je etwa 20 Euro in einem Sushi-Restaurant zu lassen, aber die Feinheiten zwischen Thunfischbauch-, -mittel, und kopffleisch wollen schon herausgearbeitet werden!

sushi

Hiernach verabschiedeten sich Michiyo und ihre Feundin, und Sandra und ich entdeckten noch auf eigene Faust die Chinatown von Yokohama.

china2drachechina1

Abschliessend wanderten wir noch am Pier entlang durch den Yamashita-Park in Richtung des Landmark Towers, mit 296 m das höchste Gebäude Japans.

yokohama

Im Bild ist er leider fast verdeckt, aber am linken Rand hinter dem ersten Gebäude noch zu erahnen.

P.S.: Yokohama ist die Partnerstadt Bremens!

Juli 8, 2007 Verfasst von Wolf | Eigenheiten, Gebäude, Gegend, Japan, Leute | | 5 Kommentare

Hafengegend in der Nachbarschaft

Dieses Wochenende (schickes Datum eigentlich: 07.07.07, da haben bestimmt wieder tausend Leute geheiratet!) habe ich mich mal darauf beschränkt in der Nachbarschaft rumzuwandern. So bin ich gemächlich entlang des Meguro River bis zu seiner Mündung in die Bucht von Tokyo runtergelaufen.

Schleuse

…und hatte diesen Futurama-Blick auf die Rainbow Bridge und den Monorail-Kringel:

Rainbow bridge

Juli 7, 2007 Verfasst von Wolf | Gebäude, Gegend, Japan | | Keine Kommentare