Wolf und die Welt

Diverse Belanglosigkeiten

Letztes Wochenende Tokyo!

Die Zeit vergeht, man glaubt es kaum. Für die letzten Tage hat sich Sebi, einer meiner Mit-JSPSler aus Kyoto bei mir einquartiert um noch ein wenig Tokyo mitzunehmen vor der Abreise.

Freitag waren wir erst mit Camille (JSPS Frankreich), Ryan (JSPS USA), Ryota (Bekannter v. Camille), und Vanessa (JSPS Deutschland) Essen nahe Harajuku, dann sind Vanessa, Sebi und ich noch in einer Shochu(Dünn-Schnaps)-Kneipe bei Ikebukuro versackt bis zur ersten Bahn um halb sechs.

Am nächsten Tag hatten wir uns für den Tokyo Tower verabredet, auf dem ich ja immer noch nicht war! Und zu unserem Glück haben wir von oben noch vier(!) Feuerwerke am Horizont beobachten können (mittleres Bild). Sebi hatte leider etwas mit seiner Höhenangst zu kämpfen…

Tokyo_tower_hafenTokyo_tower_hanabiTokyo_tower_skylineSebi_Vanessa

Im Anschluss sahen wir uns die diversen „Sehenswürdigkeiten“ in den unteren Etagen an. Kurios. Ich habe sehr viel über Krautrock gelernt, und über den Elektrolurch. Auch gab es hier die schlechteste Wachskopie der Beatles zu bestaunen, jedwege Ähnlichkeit ist rein zufällig. Nächste Woche werden die gleichen Vier bestimmt als „KISS“ eingekleidet .

Beatles

Irgendwann konnten wir uns mit Mühe losreissen und fuhren mit der Monorail rüber zur aufgeschütteten Spassinsel im Hafen von Tokyo, Odaiba. Dort erwartete uns eine ziemlich beeindruckende Skyline mit Rainbow Bridge und Tokyo Tower, sowie mit Miniatur-Freiheitsstatue. Nach einem guten Dinner in einer komischen japanisch/mexikanischen Restaurant-Mischung gingen wir mit Wegbier und Chips zum Strand um die letzte Bahn zu verpassen.

Freedom_statue_Odaiba Rainbow_bridge Odaiba_Essen

War nicht so clever. Das Taxi zurück in die Stadt um ein Uhr kostete uns 3000 Yen, aber wir waren ja noch nicht müde und liefen den Rest der Strecke Richtung Roppongi. Die richtig guten Spots haben sich anscheinend mal wieder vor uns versteckt, aber der Jazz Club in dem wir zumindest bis vier Uhr sitzen konnten war sehr schön. Die erste Bahn fuhr aber wieder erst um halb sechs, also haben wir kurzerhand vorher noch ein Yakitori-Frühstück in einem Strassenrestaurant eingelegt. Dort begegnete uns noch Melanie (JSPS Deutschland), die nach ihrem Aussehen wohl erfolgreicher bei der Clubsuche war, und nun zur ersten Bahn nach Hause ging. Wir machten es ihr nach, und nahmen uns für den Sonntag eine intensivere Clubsuche vor!

Roppongi

Den fanden wir dann auch. Ganz nah. In Shibuya. Ein stinknormaler Club. (Fast) ohne hochhackige Schuhe, dafür aber nette normale Leute und vernünftige Musik, ich dachte schon das gibt’s nicht bei mir um die Ecke. Das einzig ärgerliche: warum habe ich diesen Club erst an meinem letzten Wochenende entdeckt? Diesen Werbungsflyer dort fand ich cool:

from shibuya with love

August 19, 2007 - Verfasst von Wolf | Essen, Gegend, Japan, Leute | | Noch keine Kommentare

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